Regen und Sturm

Letzten Freitag bin ich nach längerem Regen und bei stürmischem Wind zu einem Spaziergang in die Wiesen aufgebrochen. Der Himmel sah recht spektakulär aus. Leider riss es nicht weiter auf und die Sonne kam nicht durch Wolkenlücken zum Vorschein.
Der Bach war stellenweise recht breit und hatte kräftig Strömung. Endlich sind auch die ersten Maisfelder abgeerntet, so dass man wieder etwas mehr Fernblick hat.






Nisthilfen für den Eisvogel

Was beinahe aussieht wie ein Grabstein für die „alte Abflussrinne“ soll einmal eine Nisthilfe für Eisvögel werden. Würde mich sehr freuen, wenn das tatsächlich Erfolg hat. Allerdings frage ich mich, ob die Position der Nisthilfen so gewollt und gut gewählt ist. Zumindest eine scheint mir doch zu nah an einem Weg zu sein.

Scharmbecker Bach 2011/2012

Ich habe auf meiner Festplatte noch ein paar Fotos vom Scharmbecker Bach aus dem September 2011 gefunden. Bin heute noch mal zum Bach, um aktuelle Vergleichsfotos aus den gleichen Perspektiven zu machen. Das ist mir nur halbwegs gelungen, da mir einige Orientierungspunkte fehlten. Hat sich doch viel geändert.
Ich bin schon sehr gespannt, wie es in einem Jahr in den Bereichen aussieht.






Langzeitbelichtungen ohne Graufilter / Mehrfachbelichtungen

Oft sind die Belichtungszeiten für den „Fließeffekt“ von Wasser selbst bei niedrigstem ISO-Wert und geschlossener Blende nicht lang genug. Die Lösung ist einfach: Graufilter vor das Objektiv schrauben. Was aber, wenn man den Graufilter vergessen hat? Dann eben den Polfilter nehmen 😉 , der bringt immerhin ca. 2 Blenden Licht weniger. Wenn man den aber auch nicht hat?

Eine Möglichkeit ist, das Bild im RAW-Format aufzunehmen und stark über zu belichten. Im RAW-Konverter lässt sich eine Überbelichtung bis zu einem gewissen Grad rückgängig machen. Bei zwei Blendenstufen Überbelichtung hat es bei mir noch geklappt, bei drei nicht mehr. Kann am Dynamikumfang der Kamera liegen, oder auch, dass bei der Testaufnahme irgendwas schief gelaufen ist. Muss man für die eigene Kamera einfach mal ausprobieren. Zudem muss das Motiv so beschaffen sein, dass helle Bereiche nicht „auf der Strecke“ bleiben. Hätten meine Testbilder zum Beispiel noch einen hellen Himmel gehabt, der bei einer normalen Aufnahme schon fast ausgefressen wäre, hätte ich den später nicht mehr retten können.

Die Überbelichtungs-Methode hat also ihre Grenzen. Eine weitere Alternative ist eine Mehrfachbelichtung in der Kamera. In meinem Beispiel zeigt eine Mehrfachbelichtung aus 8 Aufnahmen schon einen deutlichen Fließeffekt.

Was aber, wenn die Kamera keine Mehrfachbelichtungen ermöglicht? Ich habe mit hoher Bildfrequenz (6 Bilder pro Sekunde) eine Serie von 14 Einzelaufnahmen geschossen, und diese in Photoshop zu einem Bild verrechnen lassen. (Wie das geht, zeige ich in einen weiteren Artikel.) Funktioniert vergleichbar der Mehrfachbelichtung in der Kamera, nur dass hier die Anzahl der einzelnen Aufnahmen nicht so begrenzt ist (meine Kamera erlaubt höchstens 10 Aufnahmen bei einer Mehrfachbelichtung).

Hätte der Bach bei meinen Testaufnahmen mehr Strömung gehabt, wäre der Fließeffekt natürlich bei jeder Methode noch besser gewesen. Einige Methoden lassen sich auch kombinieren, was ich auch noch ausprobieren will.

Ob andere Bildbearbeitungsprogramme die Möglichkeit, Bilder zu einer Mehrfachaufnahme zu verrechen, auch bieten, weiß ich nicht. Da Photoshop nicht gerade billig ist, empfiehlt sich wohl doch der Kauf eines oder zwei (mit unterschiedlichen Blendenstufen) Graufilters. Den bei Bedarf dabei zu haben, ist schlicht unbezahlbar. 😉 😀

(Thanks for these cool tips, RC and Matt)

Nacharbeiten am Scharmbecker Bach

An einigen Stellen am Scharmbecker Bach musste nachgebessert oder etwas geändert werden.

Der Sandfang wurde modifiziert, der Einlauf ist nun niedriger.

Im Bereich des Zusammenflusses von Wienbeck und Scharmbecker Bach wurden größere Steine entfernt, die da auf „wundersame Weise“ hingerollt waren.

Einige Bereiche wurden noch etwas ausgebaggert.

Fische, die ohne zu bezahlen eine Fahrt mit der Baggerschaufel gemacht haben, wurden eingesammelt und sofort wieder ins Wasser geschmissen. 😉

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Fertig

Die Arbeiten am Scharmbecker Bach sind diese Woche zu Ende gegangen. Den Abriss der letzten beiden Fischtreppen habe ich wieder verpasst. Es war schon erstaunlich, wie schnell sich die entsprechenden Bereiche verändert haben.

Der Bereich der größeren Fischtreppe, vorher/nachher.








Der Bereich der kleineren Fischtreppe, vorher/nachher.



Abschließende Aufräumarbeiten

Ein Baufahrzeug musste als Totalverlust abgeschrieben werden. 😉

Etwas mehr Wasser

Bisher habe ich den renaturierten Teil des Scharmbecker Baches noch nicht direkt nach stärkerem Regen gesehen. Vergangenen Freitag gab es nun längeren und heftigeren Regen. Allerdings konnte ich wieder erst einige Zeit später zum Bach. Der führte deutlich mehr Wasser, als ich bisher beobachtet hatte. Spuren davon waren am Samstag deutlich zu sehen.


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