Nutria auf Eis

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Im Vorbeifahren habe ich einen braunen „Fellklumpen“ auf dem zugefrorenen Graben gesehen und gleich an eine Nutria gedacht. Also schnell angehalten, Knipse mit Tele geschnappt und mal gucken gegangen. War tatsächlich eine Nutria, meine erste dieses Jahr. Für mehr als einen Schnappschuss hat es leider nicht gereicht, dann verschwand sie durch ein Loch am Grabenrand.

Windig und ungemütlich …

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… war es gestern Nachmittag, als ich in den Hammewiesen nach den Nutrias und Höckerschwänen gucken wollte. Die waren aber schlauer als ich und sind bei dem kühlen und wechselhaften Wetter schlicht im Warmen geblieben. 😉

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Immerhin habe ich einen Schnappschuss von einem Bisam machen können, der sich mit einem Stück Schilf abmühte und leichte Probleme hatte, damit abzutauchen.

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Da ist was im Busch

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Aus dem Augenwinkel heraus habe ich vom Fahrrad aus eine Nutria schwimmen gesehen. Bis ich angehalten und die Kamera aus dem Rucksack gewühlt hatte, war sie leider bereits in einem Gebüsch verschwunden. Allerdings waren dort einige Bewegungen zu erkennen und bei genauerem Hinsehen sogar zwei Nutrias, die offenbar miteinander schmusten. 😉
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Zum Glück zeigten sie sich noch kurz außerhalb des Gebüschs, bevor sie verschwanden.
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Nutria

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Bei einem Streifzug durch die Hammewiesen vor einiger Zeit konnten ein Bekannter und ich in einen Nebenarm der Hamme ein Tier schwimmen sehen. Für einen Bisam erschien es etwas zu groß und so kam der Gedanke an eine Nutria auf. Aber in der Gegend?

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Einige Tage später kam es an anderer Stelle in der Nähe zu einer weiteren Begegnung und danach war es klar: tatsächlich eine Nutria.  Und auch gar nicht scheu. Sie ging an Land und futterte genüsslich Grünzeug, bis leider jemand auf die dumme Idee kam, mal näher ran zu gehen, was dem Nager dann doch nicht gefiel und er wieder abtauchte. Schade, ich hätte gerne noch weitere Fotos gemacht.

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Etwa zwei Wochen später kam es an gleicher Stelle dann zu einem erneuten Wiedersehen. Zum Glück war außer mir nur mein Bekannter dabei, so dass keine Gefahr bestand, dass wieder jemand sich dem Tier so nähert, dass es abhaut. Im Gegenteil, es kam von sich aus sehr nahe und ließ sich von uns und meiner ratternden Kamera überhaupt nicht stören und futterte hier und da etwas Grünzeug. Das wiederum gefiel zwei Höckerschwänen überhaupt nicht, die mächtig aufgeplustert und fauchend auf die Nutria los gingen. Ich war davon so überrascht, dass ich einen Moment lang gar keine Fotos gemacht habe.

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Die Nutria ging dann an anderer Stelle an Land, um weiter zu fressen. Ideal für mich, denn so konnte ich ein paar Fotos aus unmittelbarer Nähe machen, auf denen man schön die orange gefärbten Zähne sehen. 😀

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Ich hoffe, es gibt noch weitere Begegnungen in der Zukunft.