Ein Frosch

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Die D300 habe ich seit ziemlich genau 8 Jahren. Gestern habe ich tatsächlich zum ersten Mal ihre Liveview-Funktion genutzt, weil ich anders nicht an den Frosch ran gekommen wäre. Ich musste anfangs etwas probieren, wie das überhaupt funktioniert 😳 und konnte auf dem Display auch nicht wirklich erkennen, wo der Fokus lag, aber ein Volltreffer war dabei. Der Kleine Wasserfrosch war aber auch sehr geduldig. 😉

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Das zweite Bild ist „konventionell“ mit Blick durch den Sucher aufgenommen. Sonst hätte ich das Froschauge wohl nicht so gut mit dem Fokus getroffen.

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Nikon Manual Viewer 2

Manchmal kann es nützlich sein, die Handbücher von Kamera oder Blitz auch unterwegs dabei zu haben. Nur, wer schleppt schon das gedruckte Handbuch mit sich rum? Da heutzutage fast jeder ein Smartphone oder einen Tablet-PC besitzt, bietet es sich an, die Handbücher darauf mitzunehmen. Der einfachste Weg ist, einfach die benötigten PDF’s auf das Gerät zu speichern. Eleganter geht es mit dem Nikon Manual Viewer2.

Damit kann man, wenn man sie einmal herunter geladen hat, viele Handbücher verwalten und einfach durchblättern. Zudem gibt es eine sehr gute Suchfunktion und es können beliebig viele Lesezeichen gesetzt werden.

Die App gibt es kostenlos für Android und für iOS.

Android – https://play.google.com/store/apps/details?id=jp.co.nikon.manualviewer2
iOS – https://itunes.apple.com/us/app/manual-viewer-2/id631171410?mt=8

Kameraeinstellungen: Schnellzugriff auf Benutzerdefiniertes Menü

Um sehr schnell an den ersten Menüpunkt im Benutzerdefinierten Menü zu gelangen, kann man die Funktionstaste oder Abblendtaste für einen direkten Zugriff konfigurieren. Bei der Nikon D700 wäre das über die Individualfunktionen f5 bzw. f6.
Bei der Nikon D300 gibt es die Funktion leider nicht. 😮

Hallo Nikon, es ist nie zu spät für ein Firmware-Update! 😉

Kameraeinstellungen: Blitz schnell ausschalten

Wenn ich mit dem Systemblitz direkt auf der Kamera arbeite, kommt es manchmal vor, dass ich für ein Foto den Blitz nicht benutzen will. Je nach verwendetem Blitz kann es schon etwas umständlich sein, den Blitz schnell auszuschalten und meist muss man dazu die Kamera vom Auge nehmen. Wer den fummeligen Ein/Aus-Schalter des SB-800 kennt, weiß, was ich meine. Schneller geht es über die Individualfunktionen der Kamera. Funktionstaste (f4 bei Nikon D300, f5 bei Nikon D700) oder Abblendtaste (f5 bei Nikon D300, f6 bei Nikon D700) lassen sich so belegen, dass sie den Blitz ausschalten. Solange die entsprechende Taste gedrückt wird, ist der Blitz deaktiviert, lässt man sie los, blitzt er wieder.

Kameraeinstellungen: Belichtungskorrektur – Schnelleinstellung

Ich fotografiere überwiegend mit Zeitautomatik und meist auch mit Matrixmessung. Fällt die Belichtung nicht so aus, wie ich es mir vorstelle, benutze ich die Belichtungskorrektur. Über die Individual-Funktion b4 bei Nikon D300 und D700 lässt sich einstellen, ob für eine Belichtungskorrektur die ±-Taste gedrückt werden muss oder nicht. Diese Funktion ist sehr praktisch, da ja quasi ein Einstellrad bei Zeit- oder Blendenautomatik funktionslos ist.

Stellt man auf „Einstellrad“, kann man ohne Druck auf ±-Taste die Belichtung korrigieren.

Interessant ist auch die Einstellung „Einstellrad (Reset)“. Hierbei wird ebenfalls über ein Einstellrad die Belichtung korrigiert, der Wert aber nach Ausschalten der Kamera oder des Belichtungsmessers wieder gelöscht. Das ist besonders interessant, wenn man mit einem fest eingestellten Korrekturwert, den man mit Drücken der ±-Taste eingestellt hat, arbeitet, und man nur kurz einen anderen Korrekturwert verwenden möchte.

Kameraeinstellungen: Hinteres Einstellrad zum Blättern in Einzelbildansicht

Standardmäßig blättert man mit dem Multifunktionswähler durch die Bilder in der Einzelbildansicht. Ändert man das Verhalten der Einstellräder in den Individualfunktionen, kann man dieses auch mit dem hinteren Einstellrad. Dann kann man auch Bilder durchblättern, wenn man sie vergrößert betrachtet. Ideal, um schnell das schärfste Bild einer Serie zu finden. Coole Sache, wie ich finde. 😎

Mit der Individualfunktion f7 (bei Nikon D300) bzw. f9 (bei Nikon D700), Untermenü „Menüs und Wiedergabe“, kann man das hintere Einstellrad zum Scrollen aktivieren.

Das müsste mit allen aktuellen Nikons ab D300 aufwärts funktionieren.

Kameraeinstellungen und Individualfunktionen

Neulich habe ich eine fabrikneue Nikon in die Finger bekommen. Als ich damit fotografieren wollte, reagierte die Kamera aber nicht so, wie ich es von meiner D300 gewohnt bin, obwohl beide Kameras ziemlich ähnlich sind. Ich habe meine Kamera sehr auf meine Belange und Gewohnheiten angepasst, so dass ich bei einer Kamera mit Werkseinstellungen erstmal kurz überlegen muss. Das Übertragen meiner bevorzugten Einstellungen auf die neue Kamera hat dann auch etwas Zeit gedauert. Danach konnte ich aber gut mit ihr umgehen. 😉
Als Gedächtnisstütze liste ich hier meine individuellen Einstellungen auf. Vielleicht ist ja auch für den einen oder die andere ein guter Tipp dabei. weiterlesen…

Nikon Action 8×40 CF Fernglas

Bisher habe ich Kraniche und andere Tiere in der Entfernung nur durch die Kamera mit Teleobjektiv beobachtet. Das ist alles andere als optimal. Meine Kranichbeobachtungs-„Kollegen“ haben fast alle entweder Fernglas oder Spektiv und bei mir kam nun auch der Wunsch nach so was auf. Nur sollte es möglichst nicht viel kosten. Nach etwas Recherche im Internet bin ich auf das Nikon Action 8×40 CF gestoßen.

Schon nach dem ersten Blick durch das Fernglas war ich begeistert. Ein scharfes und brillantes Bild, viel besser als bei dem Preis von nicht einmal 60 Euro erwartet. Nach einem ersten Einsatz bei der Kranichbeobachtung in der Dämmerung wuchs die Begeisterung sogar noch, wegen des ebenfalls unerwartet hellen Bildes. Ich bin mit dem Fernglas total zufrieden. Ob sich der Verzicht auf Stickstoffüllung und Wasserdichtheit irgendwann rächt, muss die Zeit zeigen. Aber da Nikon 10 Jahre Garantie auf das Fernglas gewährt, bin ich zuversichtlich.

Mir reicht die 8-fache Vergrößerung des Fernglases völlig aus, mehr halte ich nicht ruhig genug. Auch der Objektivdurchmesser von 40 mm und die aus beiden Werten resultierende Dämmerungszahl reichen mir. Wie gesagt, es ist erstaunlich hell und für Beobachtungen bei sehr wenig Licht habe ich es nicht gekauft.

Im Lieferumfang des Fernglases ist neben Abdeckkappen und Tragegurt noch eine Tasche. Das Glas ist mit ca. 760 g nicht gerade leicht und passt auch nicht in eine Jackentasche. Aber darauf habe ich auch keinen Wert gelegt. Ich denke, mit dem Glas werde ich noch viel Freude haben, nicht nur bei der Kranichbeobachtung.


Ein Stativ lässt sich über einen Adapter auch anschließen.

70 Millionen NIKKOR-Objektive und zwei Neuvorstellungen

Nikon hat in der Gesamtmenge aller produzierten NIKKOR-Objektive die 70 Millionen Marke geknackt, davon über 30 Millionen AF-S Objektive. Glückwunsch!

Passend zum Rekordergebnis wurden zwei neue AF-S Objektive vorgestellt. Einmal das AF-S DX NIKKOR 18-300 mm 1:3,5-5,6G ED VR als neues Superzoom für DX-Kameras. Zum zweiten das AF-S NIKKOR 24-85 mm 1:3,5-4,5G ED VR als relativ günstiges Standard-Zoom für Vollformatkameras. Dieses Objektiv passt mir gut in den Kram. Hab’s gleich mal auf den Wunschzettel geschrieben. 😉

Nikon D300 – Aktives AF-Feld schneller wechseln

Bei meinen Konzertfotos neulich hatte ich beim Wechsel vom Hoch- zum Querformat bzw. umgekehrt oft das Problem, dass das aktive Autofokus-Messfeld dann genau an der falschen Stelle lag. Im zweiten Bild ist es links unten anstatt links oben im grünen Kreis, wo es für das dritte benötigt würde. Da ich alle 51 Messfelder nutze, ist es nicht immer ganz leicht, schnell zum gewünschten Feld zu schalten.


Ganze achtmal müsste man auf dem Multifunktionswähler „hoch“ drücken, bis das richtige AF-Feld ausgewählt ist. Kaum weniger umständlich ist es, zunächst mittig auf den Multifunktionswähler zu drücken, damit das Messfeld in der Mitte aktiviert wird. Dann muss aber immer noch zweimal nach links und viermal noch oben gedrückt werden. Bringt auch nicht wirklich mehr Geschwindigkeit.

Einige Zeit nach dem Konzert ist mir dann eingefallen, dass man das Verhalten beim Scrollen der Messfelder einstellen kann. Im Menü „a7: Scrollen bei Messfeldauswahl“ wählt man „Umlaufend“ und das Messfeld „springt“ dann quasi über den Rand zur anderen Seite. In meinem Beispiel bedeutet das nur einen Klick nach unten, und das obere Messfeld ist aktiv.

Wieder was gelernt. 😉