Nichtschwimmer-Libelle

Diese Libelle trieb in einem Moorteich. Da sie sich noch bewegte, habe ich schnell versucht, sie zu retten. Bin mit einem Binsenhalm so gerade nahe genug ran gekommen, dass sie sich festhalten konnte. Sie hing dann, wohl völlig entkräftet, am Halm und ich habe sie erst mal in die Sonne gehalten. Sie schaffte es lange nicht, sich „richtig“ auf den Halm zu setzen und ich musste sie ein paar Mal drehen, damit sie von allen Seiten Sonne bekam. Irgendwann schaffte sie es dann aber, weg zu fliegen und sich in einen Busch zu setzen. Ich hoffe, sie hat sich nicht erkältet. 😉

nasse Libelle

Libelle trocknet im Sonnenlicht

Frühe Adonislibelle und Libellenlarve

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Ich war gefühlt seit Ewigkeiten nicht mehr im Moor um Libellen zu fotografieren. Dieses Jahr habe ich zumindest noch halbwegs den Saisonstart erwischt.
Das Weibchen der Frühen Adonislibelle hat gerade lange genug still gehalten, dass mir wenigstens ein scharfes Foto gelungen ist.

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Die Libellenlarve (vermutlich eine kleine Moosjungfer) hat sich natürlich nicht mehr von alleine bewegt. 😉 Aus einer bestimmten Perspektive sah sie wie ein Alien auf einem Zweig aus. 😉

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Noch mal ins Moor

Heute war das Wetter noch mal richtig schön, was sich aber ändern soll. Bin schnell noch mal ins Moor gedüst. So richtig viel war da nicht los, kaum Libellen. Die Saison geht halt zu ende. Dafür gab es reichlich Spinnen, die auch gut Beute gemacht hatten. 😮
Die wenigen Libellen hatten meist auch keine richtig Lust, fotografiert zu werden. Entweder saßen sie mehr oder weniger unerreichbar hoch, oder sie ließen mich nicht nah genug ran. Das Problem hatte ich dieses Jahr oft. Muss wohl mal das Deo wechseln. 😉 😀

Das bessere Bild glatt übersehen…

Manchmal sieht man ja den Wald vor lauter Bäumen nicht. So ging es mir mit den (endlich mal wieder) zahlreichen Libellenfotos der letzten Tage. Das für mich bessere Bild einer schwarzen Heidelibelle ist mir bei der ersten Durchsicht glatt entgangen. Darum gibt’s das jetzt nachgereicht. 😉

Endlich mal wieder Libellen

Dieses Jahr habe ich aus verschiedenen Gründen kaum Libellen fotografieren können. In den letzten Tagen bin ich immerhin zweimal wieder im Moor gewesen. Anfangs wollten mir überhaupt keine Fotos gelingen und ich kam auch gar nicht so nah wie früher an die Libellen ran. Scheinbar habe ich das Feeling dafür verloren. Irgendwann setzte sich dann eine Mosaikjungfer vor mir in einen Baum, leider etwas zu hoch, so dass mir die Bilder nicht optimal gelungen sind. Ich denke, es ist eine männliche Hochmoor-Mosaikjungfer. Die habe ich vorher noch nie gesehen. Die Art gilt als gefährdet. An verschiedenen Stellen habe ich auch Weibchen der Art fliegen und sich selten auch mal hinsetzen gesehen. Aber mit der Kamera habe ich sie nicht erwischt.

 

„Höhepunkt“ des Tages war eine Heidelibelle, die sich auf meine Hand setzte und in aller Ruhe ihren „Snack“ mümmelte. Sie blieb mehrere Minuten sitzen und ließ sich auch nicht überreden, sich auf einen Ast zu setzen. Also bin ich irgendwann einfach mit ihr weiter gegangen. Dann flog sie doch auf, vielleicht wollte sie nicht aus ihrem Revier getragen werden. Das Foto von der Libelle auf meiner Hand ist eines der schärfsten des ganzen Tages. Komisch eigentlich, denn ich konnte die Kamera ja nur mit einer Hand halten und bedienen und die andere Hand war sicher auch nicht ganz ruhig.


Zwei Tage später ist mir wieder eine Mosaikjungfer vor die Kamera geflogen. Die hatte eine komische Stelle auf dem Auge. Bin mir nicht sicher, um welche Art es sich handelt. Als sie aufflog und ich sie in der Luft verfolgte, sah ich, wie sich eine männliche Hochmoor-  Mosaikjungfer perfekt an einen kleinen Baum setzte. Leider flog sie weg, als ich fast in Aufnahmeposition war. 🙁 Ich freue mich aber, sie wenigstens gesehen zu haben, vor allem, wenn sie wirklich so selten und gefährdet sind.

Bei den anderen Libellen habe ich alles „mitgenommen“, was ich erwischen konnte. Die meisten Fotos waren später eh vom nervigen und böigen Wind verweht.



Heute störte der Wind mich erneut. Mosaikjungfern habe ich ein paar gesehen, aber nicht fotografieren können. Immerhin hatten die Heidelibellen genug Geduld, sich ablichten zu lassen. Eine hat sich aber etwas schlecht benommen und sich vor der Kamera erleichtert. 😮