Den Arsch abgefroren

Gestern war ich (natürlich) wieder in den Postwiesen. Die Situation mit den weiträumig überfluteten und gefrorenen Wiesen fasziniert mich einfach. Dazu sieht es jedes Mal irgendwie anders aus. So gefroren wie gestern habe ich allerdings noch nie dort. Laut Thermometer waren es null Grad. Durch den heftigen Ostwind war es aber extrem unangenehm. Minus 10 Grad einige Tage vorher waren jedenfalls angenehmer zu ertragen.

Für ein Bild habe ich mich einen Moment auf das Eis gekniet und gewartet, bis das Licht „passte“. Prompt sind mir die Hosenbeine leicht am Eis fest gefroren.

Postwiesen, dann doch noch

Nachdem mir am Breiten Wasser das Licht abhanden gekommen war, bin ich doch noch kurz wieder in die Postwiesen gefahren. Wolken und Licht waren auch dieses Mal wieder unglaublich. Ich kann mich daran derzeit gar nicht satt sehen, was wohl auch verständlich ist, nimmt man die wenigen schönen Tage, die derzeit vielen Mistwetter-Tagen gegenüber stehen.

Am Breiten Wasser

Bei meinem gestrigen Spaziergang in den Hammewiesen bin ich zum Breiten Wasser gegangen, in der Hoffnung, dort endlich einmal Gänse zu fotografieren. Leider habe ich die nur in großer Entfernung und für mich unerreichbar gesehen. Dafür wurde ich von einer tollen Wolkenstimmung entschädigt und konnte viel frische Luft genießen. Was an Vögeln zu sehen war, war immer zu weit weg für mich, wie auch der Streit zwischen Bussard und Krähe.