Neulich Abend im Teufelsmoor

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Vergangenen Samstag habe ich lange überlegt, ob ich gegen Abend überhaupt noch ins Moor fahre, um nach Kranichen zu sehen, denn der Himmel hatte sich, pünktlich zur geplanten Abfahrt, zugezogen. Bin aber trotzdem los, in der Hoffnung, dass es noch mal aufreißt. Und genau das hat es auch getan, zumindest als ich an meinem bevorzugten Platz für die ins Nachtlager einfliegenden Kraniche stand. Vorher konnte ich noch ein paar Bilder in der Abendstimmung machen.

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Am Beobachtungsplatz war an dem Abend so viel los, wie ich es noch nie erlebt habe. Jede Menge Autos und Leute. Die meisten gehörten wohl zu einer Gruppe von Kranichschützern aus ganz Deutschland, die an dem Wochenende zu einer Tagung in Bredbeck zusammen gekommen waren. Unter Führung der Biologischen Station wollten auch sie den Einflug der Kraniche beobachten.
Vielleicht wussten die Kraniche, dass sie unter besonderer Beobachtung standen, denn sie schienen mir schon auf und über den Maisfeldern sehr nervös und chaotisch aktiv zu sein. 😉
Weil es so voll war, habe ich mir einen möglichst weit entfernten Standplatz gesucht und mich zudem hinter/unter einer Eiche versteckt. Das hat sich gelohnt, denn es gab einige direkte Überflieger und einige ganz nahe. Und auch einige Zweige oder Blätter in den Fotos. 😉

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Die erwähnte Unruhe der Kraniche wurde zeitweise noch verstärkt, weil im Luftraum einiges los war. Die Heißluftballone zogen einfach nur ihre Bahn und waren zumindest ein Farbtupfer am Himmel. Aber ein unterbelichteter (das meine ich nicht fotografisch) Sportflieger scheuchte im Tiefflug eine große Gruppe Kraniche von einem Feld auf. Ich schreib hier mal lieber nicht, was ich von der Aktion und dem Piloten halte.

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Trotz der erwähnten Störungen war es ein schöner Abend bei zeitweise tollem Licht. Dazu hatte ich hinter/unter der Eiche noch Gesellschaft von einigen netten Bekannten und es gab ein paar schöne und lustige Gespräche. Und natürlich das tolle Erlebnis der ins Nachtlager einfliegenden Kraniche.

Endlich ein paar Kraniche

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Inzwischen ist es schon einige Tage her, dass ich endlich mal ein paar Kraniche mit der Kamera erwischt habe. Bei schönem Wetter hatte ich bisher immer Pech. Besonders gefallen, auch wenn er etwas weit weg war, hat mir der tanzende Kranich, der ein paar „Kollegen“ zur Landung animieren wollte, was auch geklappt hat.

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Das war Kranichts

Bei Sonnenschein ins Teufelsmoor gefahren, um Kraniche zu fotografieren. Die Maisfelder sind an den fotografisch interessanten Stellen endlich abgeerntet. Scheinbar hat sich das bei den Kranichen noch nicht rum gesprochen, denn es waren keine da.

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Kann mal jemand ein paar Kraniche in die Landschaft stellen?

Auch in der Luft waren kaum welche unterwegs. Die Kamera lag trotzdem schussbereit neben mir. Allerdings muss ich sie eingeschaltet abgelegt haben, und dabei, oder beim Aufheben habe ich gründlich die Blende verstellt (f25), was ich nicht sofort bemerkt habe. Als dann in der Nähe einige Kraniche aufflogen, gingen die Bilder gründlich in die Hose. 😉

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Blende 25 und 1/50s. Das geht nicht mal mehr als Kunst durch. 😉

Die Sonne verschwand dann auch noch hinter immer mehr aufziehenden Wolken. Ich hatte erst noch überlegt, den Einflug der Kraniche zu ihrem Nachtlager abzuwarten. Aber an meinem bevorzugten Standplatz entleerte gerade ein Landwirt einen Hänger stinkenden Mist auf ein Feld und ich hab’s sein lassen. War ich wenigstens rechtzeitig zum Abendessen zu Hause. 😉

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Erste Kranich(ver)suche 2014

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Letzte Woche war ich das erste Mal unterwegs, nach Kranichen zu suchen. Gesehen habe ich einige, aber meist nur weit weg oder in der Luft, oder in der Luft und weit weg. 😉 Die Kraniche sind dieses Jahr scheinbar recht früh da, und viele Maisfelder sind noch gar nicht abgeerntet, so dass sie an einigen guten Plätzen noch gar nicht landen und fressen können.

Weil viele Erntefahrzeuge unterwegs waren, wegen des guten Wetters auch Radfahrer und Spaziergänger, zudem Modellflugzeuge über einem Feld kreisten, habe ich nur Schnappschüsse von aufgescheuchten Kranichen in der Luft.
Das Bild mit den Kranichen vor der Sonne ist ohne Blick durch den Sucher entstanden. Ich wollte auf dem Heimweg noch mit beiden Augen sehen können. 😉

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