Gelb und plüschig

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Neulich flog im Moor etwas Gelbes an mir vorbei und stürzte plötzlich ins Gestrüpp. Scheinbar ein Nachtfalter. Ich habe schnell ein paar Bilder gemacht, um wenigstens später die Art bestimmen zu können, weil ich mich da nicht so genau auskenne. Leider kam ich nicht gut an den Falter ran und als ich ihn vorsichtig umsetzen wollte, flog er auf und setzte sich an eine andere ungünstige Position.

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Nachdem ich jetzt einige Zeit im Internet gesucht habe, denke ich, es handelt sich um einen Herbst-Zackenrandspanner (Ennomos autumnaria).

Die Bilder taugen kaum zur Artenbestimmung, noch weniger zum Vorzeigen. Ich hoffe, ich erwischen den Falter irgendwann noch mal besser, der sieht doch ganz putzig aus. Aber wohl erst ab nächstem Herbst.

Bockkäfer

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Das könnte ein Eichen-Zangenbock sein. Die Art soll allerdings normal nur zwischen Mai und Juli zu finden sein. Aber dieser unnatürlich warme September kann die Natur schon mal durcheinander gebracht haben. Es kann natürlich auch sein, dass ich mich bei der Artenbestimmung total vertan habe, ich kenne mich da nicht so gut aus. Auch bin ich mir nicht sicher, ob ich den Käfer bei der Eiablage erwischt habe, oder ob er „nur so“ da sitzt.

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Verschiedenes aus dem Moor

Die recht bescheidene Ausbeute einiger Moorspaziergänge der letzten Zeit.

Faulbaum-Bläuling

Eine sehr träge Moosjungfer, an die ich recht nah herankam, ohne dass sie weg flog.

Ausschnitt aus dem vorherigen Bild

Minispinnen, die man mit bloßem Auge kaum erkennen konnte.

Beim Eichenspinner wusste ich anfangs nicht, wo vorne ist 😉

Eine sehr schüchterne Moosjungfer 😉

Adonislibelle

Ein seltsames Paar

blog_dsc_8854Unter dem Tagpfauenauge sieht man die Flügel eines Kleinen Fuchses hervorragen. Der kleine Fuchs folgte dem Tagpfauenauge überall hin.

blog_dsc_8857Wie ich bei Schmetterling-Raupe.de gelesen habe, scheint der Kleine Fuchs das Tagpfauenauge anzubalzen, weil er/sie mangels weiterer Artgenossen keinen Partner findet. Traurig … 🙁

Wind und Wolken …

… machen mir in letzter Zeit die Makro-Fotografie etwas schwer. Oft flattern meine Motive heftig an den Halmen und sind kaum scharf abzubilden. Hin und wieder geht mir dann wegen der Wolken auch noch das Licht aus.
Allerdings gefallen mir die Bilder dieser Serie in dem gedämpften Licht besser. Dank ISO-Automatik fällt die Anpassung an die wechselnden Bedingungen nicht so schwer und die Belichtungszeit bleibt kurz genug, dass die Bilder nicht verwackeln.

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Dies ist die erste Federlibelle, die ich dieses Jahr erwischt habe. Ihre Fluchtdistanz scheint größer geworden zu sein, im Vergleich zu den letzten Jahren. Mehr als dieses eine Foto ist mir denn auch nicht gelungen, Schupps war sie wieder weg.

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Der Dickkopffalter hatte sehr viel Geduld und ich konnte nahe ran. Allerdings flatterte er stark im Wind und drehte sich immer wieder von mir weg.

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Das Gemeine Binsenjungfer-Weibchen hatte Spaß am Fotografiert werden, sie flog mir sogar nach. 😉