Holzwespen-Schlupfwespe Rhyssa persuasoria

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Die Holzwespen-Schlupfwespe Rhyssa persuasoria bei der Eiablage hat mir wohl mein Foto- Highlight des Jahres beschert. Ich hatte vorher nicht einmal gewusst, dass es solche Wespen im Teufelsmoor gibt, geschweige denn, dass sie, wie ich finde, so spektakulär ihre Eier ablegen. Ich wollte das unbedingt beobachten und natürlich auch fotografieren. Allerdings war es dafür schon ziemlich spät im Jahr, aber der extrem milde September hat wohl geholfen, dass ich tatsächlich an mehreren Tagen Rhyssa persuasoria beobachten und von Nahem, sehr Nahem sogar, fotografieren konnte. weiterlesen…

Foto-Highlight 2016

Obwohl das Jahr noch nicht rum ist und sich hoffentlich noch tolle Fotomöglichkeiten ergeben werden, gab es einen Fotomoment, der für mich wohl das Highlight des Jahres bleiben wird. Unbedingt wollte ich eine Holzschlupfwespe bei der Eiablage erwischen. Und es hat tatsächlich geklappt.

Ich kann mich gar nicht entscheiden, ob mir das Bild von der nach einem geeigneten Eiablageplatz suchenden Holzwespen-Schlupfwespe Rhyssa persuasoria besser gefällt, oder das von der Eiablage.

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Es war ein tolles Erlebnis, so etwas mal selbst zu sehen anstatt im Fernsehen oder Internet, und das noch quasi vor der Haustür. Was die heimische (und nicht nur die) Tier- und Pflanzenwelt angeht, bin ich ein recht ahnungsloser Banause und wusste nicht mal, dass es solche Wespen gibt und sie sich so verhalten. Ich hatte das Glück, an mehreren Tagen Fotos und sogar Videos machen zu können. Da kommt also noch was nach. 😉 Erst einmal wollte ich aber meine Highlights von diesem Erlebnis separat präsentieren.

Wespen

„Suchen sie etwas?“ oder „Was machen sie da?“ sind Fragen, die mir in letzter Zeit häufiger gestellt wurden, wenn ich im Wald mehr oder weniger reglos auf einen Holzstapel gestarrt habe oder langsam davor auf und ab ging. Manchmal lag es nur daran, dass mein Gehirn gerade neu booten musste, weil eine Subroutine abgestürzt war, aber meistens war ich doch tatsächlich auf der Suche nach Wespen. Nicht nach den üblichen, die jeder kennt, sondern nach bestimmten, von deren Existenz ich auch erst vor kurzem und durch Zufall erfahren habe.

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Bei einem Waldspaziergang fiel ein Insekt mit einem vermeintlich langen „Stachel“ auf. Nach Recherche war klar, dass es sich um eine Holzschlupfwespe (Ephialtes manifestator) handelt, und der „Stachel“ keiner ist, sondern ein Legebohrer, mit dem das Weibchen in Holz bohrt und dann die Eier dadurch ablegt. Das wollte ich unbedingt fotografieren, darum stand ich häufig vor den Holzstapeln, obwohl ich befürchtete, dass es für dieses Jahr schon zu spät war, die Wespen noch zu erwischen. Von dieser Art habe ich dann auch nur einige fliegend oder nur kurz sich irgendwo niederlassend gesehen, aber keine bei der Eiablage.

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Dafür habe ich eine andere Wespe entdeckt, die scheinbar ebenfalls ihre Eier im Holz ablegt, zumindest scheint sie irgendwie in den Baumstamm gebohrt zu haben. Leider habe ich bisher noch nicht raus gefunden, um welche Art es sich handelt, darum kann ich bisher nur annehmen, dass es eine Wespe ist.

Obwohl ich diese Bilder schon ganz interessant finde, habe ich trotzdem noch tagelang auf Holzstapel, Totholz oder Baumstümpfe starrend nach einer „bohrenden“ Holzschlupfwespe gesucht und hatte irgendwann auch tatsächlich Glück damit. Dazu in einem separaten Artikel später mehr.

Über einen Hinweis, um welche Wespenart es sich bei dem Exemplar auf dem Baumstamm handelt, oder wo ich es selbst recherchieren kann, wäre ich sehr dankbar. 🙂

Gelb und plüschig

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Neulich flog im Moor etwas Gelbes an mir vorbei und stürzte plötzlich ins Gestrüpp. Scheinbar ein Nachtfalter. Ich habe schnell ein paar Bilder gemacht, um wenigstens später die Art bestimmen zu können, weil ich mich da nicht so genau auskenne. Leider kam ich nicht gut an den Falter ran und als ich ihn vorsichtig umsetzen wollte, flog er auf und setzte sich an eine andere ungünstige Position.

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Nachdem ich jetzt einige Zeit im Internet gesucht habe, denke ich, es handelt sich um einen Herbst-Zackenrandspanner (Ennomos autumnaria).

Die Bilder taugen kaum zur Artenbestimmung, noch weniger zum Vorzeigen. Ich hoffe, ich erwischen den Falter irgendwann noch mal besser, der sieht doch ganz putzig aus. Aber wohl erst ab nächstem Herbst.

Bockkäfer

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Das könnte ein Eichen-Zangenbock sein. Die Art soll allerdings normal nur zwischen Mai und Juli zu finden sein. Aber dieser unnatürlich warme September kann die Natur schon mal durcheinander gebracht haben. Es kann natürlich auch sein, dass ich mich bei der Artenbestimmung total vertan habe, ich kenne mich da nicht so gut aus. Auch bin ich mir nicht sicher, ob ich den Käfer bei der Eiablage erwischt habe, oder ob er „nur so“ da sitzt.

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Verschiedenes aus dem Moor

Die recht bescheidene Ausbeute einiger Moorspaziergänge der letzten Zeit.

Faulbaum-Bläuling

Eine sehr träge Moosjungfer, an die ich recht nah herankam, ohne dass sie weg flog.

Ausschnitt aus dem vorherigen Bild

Minispinnen, die man mit bloßem Auge kaum erkennen konnte.

Beim Eichenspinner wusste ich anfangs nicht, wo vorne ist 😉

Eine sehr schüchterne Moosjungfer 😉

Adonislibelle