Ibalia leucospoides – eine besondere Wespe

Ibalia leucospoides

Das Rätselraten um die, ihre Eier in einen Baumstamm legende Wespe, ist nach einem Hinweis aus einem Entomologie-Forum wohl gelöst. Es müsste sich um eine Ibalia leucospoides aus der kleinen Familie der Ibaliidae handeln, eine eher seltene, aber nützliche Wespe. Aus der Gattung Ibalia kommen in Europa drei Arten vor, neben Ibalia leucospoides noch Ibalia rufipes, Unterart drewseni und Ibalia jakowlewi. Diese drei Arten gelten in Mitteleuropa als selten bis sehr selten. Es war also wohl ein ziemlicher Glücksfall, dass ein Bekannter die Wespe so entdeckt hat und wir sie fotografieren konnten. weiterlesen…

Was kriecht da denn?

Was man so alles findet, während man nicht findet, was man eigentlich sucht. 😉 Hatte ich den Spruch nicht vor kurzem erst?

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Während ich im Wald vergeblich nach einem bestimmten Motiv gesucht habe, ist mir ein weißes „Etwas“ aufgefallen, das sich an einem gefällten Baumstamm entlang bewegte. Offensichtlich eine behaarte Raupe, die irgendwann verharrte, einmal grimmig in die Kamera guckte, dann den Kopf senkte und sich nicht mehr bewegte. So konnte ich paar Fotos machen, wollte dann aber noch näher ran. Darum bin ich bin ein paar Meter in Richtung Auto gegangen, um mein Stativ zu holen, aber als ich mich noch mal zu ihr umdrehte, war sie schon weg. Hat mich ausgetrickst. 😉 weiterlesen…

Große Schildmotte

Was man so alles findet, während man nicht findet, was man eigentlich sucht. 😉

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Die Raupe der Großen Schildmotte (auch Großer Schneckenspinner) sieht gar nicht wie eine typische Raupe aus. Sie bewegt sich auch eher wie eine Schnecke auf einer Art Schleimschicht, nicht auf Beinchen.

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Glückstreffer

Habe heute genau ein Foto gemacht. Der Wind machte alle weiteren Makroversuche zunichte. Bei diesem Zitronenfalter ist es pures Glück, dass die Schärfe sitzt. Dafür ist unten vielleicht etwas wenig Luft. (Was durch das Lightbox-Plugin des Blogs evtl. noch verschlimmert wird. Durch Öffnen des Bildes in einem neuen Tab oder Browserfenster ist die Darstellung besser. Wusste gar nicht, dass Lightbox die Bilder etwas beschneidet. Wieder was gelernt. 😉 ) Irgendwas ist ja immer. Mir gefällt es jedenfalls. 😉

Zitronenfalter

Das bessere Bild glatt übersehen…

Manchmal sieht man ja den Wald vor lauter Bäumen nicht. So ging es mir mit den (endlich mal wieder) zahlreichen Libellenfotos der letzten Tage. Das für mich bessere Bild einer schwarzen Heidelibelle ist mir bei der ersten Durchsicht glatt entgangen. Darum gibt’s das jetzt nachgereicht. 😉

Endlich mal wieder Libellen

Dieses Jahr habe ich aus verschiedenen Gründen kaum Libellen fotografieren können. In den letzten Tagen bin ich immerhin zweimal wieder im Moor gewesen. Anfangs wollten mir überhaupt keine Fotos gelingen und ich kam auch gar nicht so nah wie früher an die Libellen ran. Scheinbar habe ich das Feeling dafür verloren. Irgendwann setzte sich dann eine Mosaikjungfer vor mir in einen Baum, leider etwas zu hoch, so dass mir die Bilder nicht optimal gelungen sind. Ich denke, es ist eine männliche Hochmoor-Mosaikjungfer. Die habe ich vorher noch nie gesehen. Die Art gilt als gefährdet. An verschiedenen Stellen habe ich auch Weibchen der Art fliegen und sich selten auch mal hinsetzen gesehen. Aber mit der Kamera habe ich sie nicht erwischt.

 

„Höhepunkt“ des Tages war eine Heidelibelle, die sich auf meine Hand setzte und in aller Ruhe ihren „Snack“ mümmelte. Sie blieb mehrere Minuten sitzen und ließ sich auch nicht überreden, sich auf einen Ast zu setzen. Also bin ich irgendwann einfach mit ihr weiter gegangen. Dann flog sie doch auf, vielleicht wollte sie nicht aus ihrem Revier getragen werden. Das Foto von der Libelle auf meiner Hand ist eines der schärfsten des ganzen Tages. Komisch eigentlich, denn ich konnte die Kamera ja nur mit einer Hand halten und bedienen und die andere Hand war sicher auch nicht ganz ruhig.


Zwei Tage später ist mir wieder eine Mosaikjungfer vor die Kamera geflogen. Die hatte eine komische Stelle auf dem Auge. Bin mir nicht sicher, um welche Art es sich handelt. Als sie aufflog und ich sie in der Luft verfolgte, sah ich, wie sich eine männliche Hochmoor-  Mosaikjungfer perfekt an einen kleinen Baum setzte. Leider flog sie weg, als ich fast in Aufnahmeposition war. 🙁 Ich freue mich aber, sie wenigstens gesehen zu haben, vor allem, wenn sie wirklich so selten und gefährdet sind.

Bei den anderen Libellen habe ich alles „mitgenommen“, was ich erwischen konnte. Die meisten Fotos waren später eh vom nervigen und böigen Wind verweht.



Heute störte der Wind mich erneut. Mosaikjungfern habe ich ein paar gesehen, aber nicht fotografieren können. Immerhin hatten die Heidelibellen genug Geduld, sich ablichten zu lassen. Eine hat sich aber etwas schlecht benommen und sich vor der Kamera erleichtert. 😮