Den Arsch abgefroren

Gestern war ich (natürlich) wieder in den Postwiesen. Die Situation mit den weiträumig überfluteten und gefrorenen Wiesen fasziniert mich einfach. Dazu sieht es jedes Mal irgendwie anders aus. So gefroren wie gestern habe ich allerdings noch nie dort. Laut Thermometer waren es null Grad. Durch den heftigen Ostwind war es aber extrem unangenehm. Minus 10 Grad einige Tage vorher waren jedenfalls angenehmer zu ertragen.

Für ein Bild habe ich mich einen Moment auf das Eis gekniet und gewartet, bis das Licht „passte“. Prompt sind mir die Hosenbeine leicht am Eis fest gefroren.

Postwiesen, dann doch noch

Nachdem mir am Breiten Wasser das Licht abhanden gekommen war, bin ich doch noch kurz wieder in die Postwiesen gefahren. Wolken und Licht waren auch dieses Mal wieder unglaublich. Ich kann mich daran derzeit gar nicht satt sehen, was wohl auch verständlich ist, nimmt man die wenigen schönen Tage, die derzeit vielen Mistwetter-Tagen gegenüber stehen.

Mehr Wasser

Nach tagelangem Schietwetter konnte ich vorgestern endlich mal wieder einen Spaziergang in den Postwiesen machen. Eigentlich sind nur noch die Hauptwege begehbar, alles andere steht unter Wasser. Und zwar deutlich mehr als noch vor einer Woche. So langsam reicht es mal mit dem Regen.
Wolken und Lichtstimmung waren auch an diesem Tag wieder unbeschreiblich. Meine Kamera musste ordentlich schuften und ich wusste teilweise gar nicht, in welche Richtung ich zuerst fotografieren sollte, weil sich Licht und Wolken auch so schnell veränderten. Einen Regenbogen gab es natürlich auch, zeitweise sogar den Versuch eines doppelten. 😉

Wiesen, Wasser und Wetter …

Heute war ich noch einmal in den Postwiesen. Aufgebrochen bin ich nach einem Regenschauer, in der Hoffnung auf einen besonders spektakulären Himmel nach dem Regen, wie oft in letzter Zeit. In den Wiesen angekommen war das Wetter fast zu schön, sonnig, blauer Himmel, wenig Wolken. Dafür wehte ein strammer und kalter Wind. Ich wollte auf jeden Fall einen Spaziergang zur Beobachtungs- und Schutzhütte in den Postwiesen machen. Das Licht gefiel mir auch sehr, so habe ich meine D50 mit dem 12-24er reichlich „klicken“ lassen, vor allem aus Spaß, endlich mal wieder bei Sonnenschein draußen zu sein, denn aus künstlerischen Ansprüchen.
Himmel und Licht wurden auf dem Weg zur Hütte immer interessanter. In der Hütte habe ich es nicht lange ausgehalten, gefühlt war drinnen der Wind schlimmer als draußen. Also habe ich mich auf den Rückweg gemacht. Keine schlechte Entscheidung, denn nun schlug das Wetter doch langsam um. Licht und Himmel wurden dadurch zeitweise richtig spektakulär. Leider kam schnell auch der erste Regen, der dann zu einem Graupelschauer wurde. Wäre mir im Prinzip alles egal gewesen, weil ich recht wetterfest abgezogen war, wie ich dachte. Nur die riesige Frontlinse vom Weitwinkel hat es bei dem Wetter natürlich sofort erwischt und die habe ich von da an nicht mehr trocken und tropfenfrei bekommen. 🙁
Zum Auto wollte ich trotzdem noch nicht zurück, denn der Himmel sah wirklich klasse aus, Licht und Farben waren einmalig. Und dazu gab eis einen Regenbogen, und zwar einen kompletten. Dafür waren 12 mm Brennweite am Cropsensor fast zu lang. Und ich musste die Kamera ständig wieder unter die Jacke stecken, weil es eine Regenbö nach der anderen gab. Viel sehen konnte ich dank nasser und beschlagener Brille leider auch nicht mehr. 🙁 Die Bilder mit Regenbogen leiden somit unter Tropfen und einer leicht verschmierten Frontlinse, was sie dadurch allerdings etwas psychedelisch aussehen lässt. 🙂