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Lowepro Computrekker AW

Mein erster Eindruck beim Auspacken:
Die Lowe-übliche Top-Qualität, etwas größer (dicker) als erwartet.

Mein Laptop passt (wie erwartet) nicht rein, allerdings nicht wie vermutet, weil er zu dick ist, sondern zu lang bzw. zu breit. Die Ecken ragen aus dem abgerundeten Bereich heraus. Die von Lowe angegebenen Maße des Laptop-Fachs sind auf jeden Fall mit Vorsicht zu genießen.
(Maßangaben von Lowepro Laptopfach innen : B 30,5 x T 4 x H 38 cm. Maße meines Laptops: B 27 x T 4,7 x H 36 cm)




Beim Einsortieren stellte sich dann heraus, so sehr viel Platz ist gar nicht drin, da die meisten meiner Objektive zu lang sind, um sie hinzustellen. Jetzt habe ich ihn so eingerichtet, dass ich die Kamera mit jedem Objektiv angesetzt hineinbekomme. Dadurch verschwende ich zwar etwas Platz, aber im Moment muss ja nicht mehr rein.


Bei einer ersten Trageprobe hatte ich das Gefühl, dass der Rucksack am unteren Rücken etwas drückt. Danach habe ich ihn etwas anders beladen, um das Gewicht anders zu verteilen, und es fühlte sich besser an.
Auf dem Fahrrad trägt er sich (vielleicht durch die etwas nach vorne geneigte Position) sehr gut. Dass er keinen breiten Hüftgurt sondern einen Bauchgurt hat, macht das Radfahren mit dem Rucksack auch erträglicher.

Etwas enttäuscht bin ich von der Stativbefestigung. Die labberigen Gummibändchen sind nicht in der Lage, das Stativ so zu fixieren, dass es nicht hin und her schwingt. Das Ganze ist einfach nur eine sehr wackelige Angelegenheit. Das obere Tüdelband habe ich abgemacht und durch einen Spanngurt aus dem Outdoor-Fachhandel ersetzt (siehe Nachtrag). Damit wackelt es bedeutend weniger. Die Kombination Manfrotto MA 055 PROB / MA 804RC2 ist allerdings auch nicht gerade klein bzw. leicht.


Die beiden Kompressionsgurte finde ich nervend, da sie zum kompletten Öffnen des Hauptfachs immer erst gelöst werden müssen.


Was mir gut gefällt, ist das vordere Fach. Es ist größer als es erscheint, da die Reißverschlussöffnung nicht so groß ist. Drinnen sind ein paar Fächer mit Organizer-Funktion und ins Hauptfach passt eine Regenjacke plus Handy plus Brillenetui und noch einiges mehr.

Wie sich der Rucksack im normalen Alltag bewährt, muss sich in der nächsten Zeit zeigen. Ich bin gespannt, wie er aussieht, wenn er bei schlechtem Wetter, bzw. nassem oder dreckigem Untergrund abgestellt oder hingelegt wurde, um an den Inhalt zu gelangen. Ihn auf einem Fuß zu balancieren scheint mir nicht so praktikabel zu sein.

03.07.2007
Nachtrag zur Stativbefestigung

Die Stativfüsse werden in eine ausklappbare Tasche gesteckt. Dann wird das Stativ in der Mitte und am Kopf fixiert.


Mit einem stabilen Spanngurt fixiert wackelt der Stativkopf kaum noch hin und her. So kann man den Rucksack auch auf dem Fahrrad nutzen .

13.08.2009
Nachtrag

Inzwischen habe ich den Rucksack seit über zwei Jahren in Verwendung. Er sieht noch immer so sauber aus, wie am ersten Tag. Wenn er mal dreckig wurde, ließ sich das meist mit der Hand wieder abwischen, nur selten war ein Tuch nötig. Er scheint gut gegen Dreck "imprägniert" zu sein, es ging immer alles leicht ab. Mir wäre es trotzdem lieber, wenn man ihn besser abstellen könnte. Im Laptopfach nehme ich meist eine Plastiktüte mit, um ihn gegebenen Falls darauf abzulegen.

Der Platz im Rucksack reicht mir oft nicht mehr aus, die Ausrüstung ist gewachsen.


Mit dem Batteriegriff MB-D10 passt die Nikon D300 nur noch schlecht in den Computrekker, die Innenhöhe ist zu gering. Die Kamera drückt sich so immer in den Deckel. Dadurch lässt sich das vordere Fach schlechter befüllen.